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  • Wien, Österreich – Platz 1

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Wien, Österreich – Platz 1

    Das Schloss Schönbrunn zieht nicht nur Touristen an, sondern auch Einheimische und Expatriates, also Menschen, die für eine begrenzte Zeit im Ausland leben und arbeiten. Das Städteranking basiert auf Einschätzungen von Expatriates. Sie werden befragt, was für sie im Ausland wichtig ist. 39 Lebensqualitätskriterien wurden so ermittelt – das kulturelle Angebot ist eines davon.

  • Zürich, Schweiz – Platz 2

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Zürich, Schweiz – Platz 2

    Das landschaftlich reizvolle Zürich zählt auch zu den wichtigen Finanz- und Wirtschaftsmetropolen des Globus. Expatriates schätzen auch die Shoppingmöglichkeiten der 400.000-Einwohner-Stadt. Das Ziel der jährlichen Mercer-Studie zur Lebensqualität: Sie soll Unternehmen, die Mitarbeiter ins Ausland schicken, über das "daily life" in der jeweiligen Stadt informieren.

  • Auckland, Neuseeland – Platz 3

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Auckland, Neuseeland – Platz 3

    Auckland hat den größten Yachthafen der Südhalbkugel, rund 1400 Boote können an der Westhaven Marina anlegen. Und: In keiner anderen Stadt gibt es so viele Segelboote pro Einwohner wie in Auckland – der "City of Sails". Sport und Freizeitangebote sind für Expatriates sehr wichtig – ebenso wie der Sicherheitsaspekt. Auckland hat beides, denn die Stadt gilt als eine der sichersten der Welt.

  • München, Deutschland – Platz 4

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    München, Deutschland – Platz 4

    Vergnügen pur auf dem Oktoberfest. Sei es vor den Zelten oder drinnen. Riesenrad, Weißbier und "Leberkäs" stehen für deutsche Kultur und "deutsche Gemütlichkeit" – für viele Touristen aus aller Welt zählt das Spektakel zu den Höhepunkten ihres Deutschlandaufenthaltes. International bekannte Events wie dieses fließen ebenfalls in das Ranking der Unternehmensberatung mit ein.

  • Vancouver, Kanada – Platz 5

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Vancouver, Kanada – Platz 5

    Es ist kein Gerücht: In Vancouver kann man an einem Tag Skifahren und Golfen. Die Stadt ist bekannt für ihr mildes Mikroklima, für das die warme Kurushio-Strömung verantwortlich ist. Sie sorgt dafür, dass die 600.000 Einwohner im Sommer nicht schwitzen und im Winter nicht frieren. Das Klima und die Häufigkeit extremer Wetterphänomene sind mitentscheidend, wie lebenswert eine Stadt ist.

  • Bagdad, Irak – Platz 221 (letzter Platz)

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Bagdad, Irak – Platz 221 (letzter Platz)

    Selbstmordattentate, Autobomben, Tote – das sind die Stichworte, die in der Regel in Nachrichten über Bagdad auftauchen. Nach Abzug der US-Truppen aus dem Irak Ende 2011 ist die Zahl der Anschläge wieder deutlich gestiegen. Die Sicherheitslage stuft das Auswärtige Amt als prekär ein und warnt eindeutig davor, Expatriates in die irakische Hauptstadt und in den Irak zu schicken.

  • Bangui, Zentralafrikanische Republik – Platz 220

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Bangui, Zentralafrikanische Republik – Platz 220

    Solange es hell ist, trauen sich die Menschen auf den Markt. Doch nach Einbruch der Dunkelheit wird es gefährlich. "Fahre nachts auch nie Auto" – das ist die Faustregel. Überhaupt wird Ausländern geraten, sich nicht aus Bangui wegzubewegen. Überfälle und Einbrüche sind an der Tagesordnung. Bangui ist die Hauptstadt eines der ärmsten Länder der Welt, obwohl das Land Diamanten und Uran besitzt.

  • N’Djamena, Tschad – Platz 219

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    N’Djamena, Tschad – Platz 219

    Obst und Gemüse gibt es auf dem Zentralmarkt von N’Djamena – 85 Prozent der Menschen leben von der Landwirtschaft, von diesem Wirtschaftssektor ist das ganze Land abhängig. Denn obwohl das Land Öl-Einnahmen hat, ist es eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Die Infrastruktur des Tschad ist desolat – Nachwirkungen eines jahrzehntelangen Bürgerkrieges.

  • Port au Prince, Haiti – Platz 218

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Port au Prince, Haiti – Platz 218

    Sie trägt einen Sack Reis – das Getreide ist jedoch nass, es ist Regensaison. In diesem feucht-schwülen Wetter breitet sich die Cholera schnell aus, die Krankheitsfälle steigen. Auch zwei Jahre nach dem Erdbeben ist die medizinische Lage noch schlecht, sagen Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Das Gesundheitsrisiko spielt eine große Rolle bei der Einstufung der Lebensqualität einer Stadt.

  • Khartum, Republik Sudan – Platz 217

    Top oder Flop – die Lebensqualität von Städten

    Khartum, Republik Sudan – Platz 217

    Diese Kinder haben südsudanesische Eltern – sie selbst sind aber in Khartum, der Hauptstadt der Republik Sudan, geboren. Dort warten sie darauf, in den Süden zurückkehren zu können. Seit Juli 2011 ist das Land geteilt - seither kämpfen beide Seiten um die ölreichen Grenzgebiete. Unruhen und Einbrüche machen Khartum wenig attraktiv für Expatriates.


    Autorin/Autor: Miriam Klaussner | Redaktion: Andreas Noll

 

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