
Zum zweiten Mal vergibt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) den Sonderpreis CINEMA fairbindet im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin.
Während der diesjährigen Berlinale (9. bis 19. Februar 2012) werden nicht nur goldene und silberne Bären verliehen, sondern auch der entwicklungspolitische Sonderpreis CINEMA fairbindet. Eine internationale Jury zeichnet denjenigen Film aus, der dem Zuschauer neue Perspektiven für Probleme und Potentiale dieser Welt eröffnet und ihm so die Gelegenheit gibt, globale Gemeinsamkeiten und Herausforderungen zu entdecken.
In Absprache mit der Berlinale-Leitung werden in den kommenden Tagen bis zu acht Filme aus den Sektionen Wettbewerb, Forum, Panorama und Generation ausgewählt, die um den Sonderpreis ins Rennen gehen.
Gewinnerfilm 2011 "Bad o Meh"
Im vergangenen Jahr gewann der Film "Bad o Meh" ("Wind und Nebel") des iranischen Regisseurs Mohammad Ali Talebi, der aus Perspektive eines iranischen Jungen zu Zeiten des Irakkrieges schildert, wie stark Kinder mit dem Trauma des Krieges zu kämpfen haben. Der Regisseur freute sich nicht nur über das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro, sondern auch über eine anschließende Roadshow seines Filmes durch 25 Kinos in Deutschland.
Zur Jury 2012 gehören unter anderem der deutsche Schauspieler Thomas Heinze, die libanesische Moderatorin Dima Tarhini (Deutsche Welle) und die ägyptische Regisseurin Hala Galal. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel wird auch in diesem Jahr den Preis persönlich überreichen.
Die Preisverleihung und Aufführung des diesjährigen Gewinnerfilms findet am Freitag, den 19.02.2012, um 12 Uhr im Sony Center (Cinestar 8) statt.